Auf Veranlassung des Ratsmitglieds Gerd Stüttgen (FDP/SBL-Fraktion) hat jetzt ein Ortstermin mit Bürgermeister Ralf Paul Bittner im Quartier Gieskämpen stattgefunden.

Ortstermin:  Im Gierskamp passiert etwas

Gerd Stüttgen hatte im Wahlkampf Anregungen von Gierskämpener Bürgerinnen und Bürgern aufgenommen und versprochen, einen Ortstermin mit Bürgermeister Bittner zu organisieren. Die Ergebnisse können sich sehen lassen. 

So soll der Gierskämpener Spielplatz im Arnsberger Spielplatzkonzept prioritär behandelt werden. Ergebnisse könnten dann bspw. ein zusätzliches Klettergerüst für Kleinkinder, eine zusätzliche Sitzbank und ggf. weitere Aufwertungen sein.

Gerd Stüttgen sagte zu, dass seine Fraktion einen Haushaltsantrag zum Doppelhaushalt 2026/2027 stellen werde, um den Holzzaun um den Spielplatz durch einem stabilen Metallzaun ersetzen zu können.

Da von Bürgerinnen und Bürgern aus Gierskämpen immer wieder zu schnelles Fahren vorgetragen wird, soll eine zeitweise installierte Leuchttafel die Verkehrsteilnehmer auf ihre - oft zu hohe - Geschwindigkeit hinweisen. In einem weiteren Schritt soll dann überlegt werden, einzelne Abschnitte zu verkehrsberuhigen ("Spielstraße").

Die Bushaltestelle am Storchennest wird nun zeitnah eine Sitzbank erhalten. Ebenso wird die Stadt einen Rückschnitt der Büsche entlang des Weges von der Sunderner Straße zum Storchennest veranlassen. Nach dem Winter sollen dann auch wie jedes Jahr die Schlaglöcher beseitigt werden. 


Die Ratsmitglieder Gerd Stüttgen (SBL, links) und Daniel Wagner (FDP) haben die FDP/SBL-Fraktion im Rat der Stadt Arnsberg gegründet. Mit dem Zusammenschluss verfolgen beide Mandatsträger das Ziel, Sacharbeit zu bündeln und zentrale Querschnittsthemen dauerhaft verlässlich zu bearbeiten.

SBL und FDP:  Gemeinsame Fraktion im Stadtrat Arnsberg

Gerd Stüttgen, Ratsmitglied der FDP/SBL.

Die Fraktionsbildung ist Ergebnis vertrauensvoller Gespräche, die bereits in der vergangenen Wahlperiode begannen. Daniel Wagner betont den Arbeitsansatz der neuen Fraktion: „Wir haben uns zusammengeschlossen, weil wir in zentralen Fragen der Ratsarbeit einen gemeinsamen, pragmatischen Kurs sehen. Gemeinsam wollen wir uns noch effektiver für das Wohl der Stadt einsetzen.“

Für die erste Ratssitzung bringt die neue Fraktion Anträge ein, die Transparenz, Beteiligung und Steuerungsfähigkeit stärken sollen. Dazu zählt die Beibehaltung des Ausschusses für Nachhaltigkeit, Digitalisierung und bürgerschaftliches Engagement. Die FDP/SBL-Fraktion sieht in der Bündelung dieser Themen in einem eigenen Gremium einen klaren Vorteil: Strategien lassen sich kohärent entwickeln, Fortschritte messbar machen und Schnittstellen zur Stadtverwaltung klarer definieren.

 Ergänzend setzt die Fraktion auf mehr Öffentlichkeit: Eine obligatorische Einwohnerfragestunde im Rat soll Bürgerinnen und Bürgern einen regelmäßigen, niedrigschwelligen Zugang zu kommunalen Entscheidungsprozessen eröffnen. Zudem soll nach Fertigstellung des neuen Rathauses und Verfügbarkeit der Technik ein Livestream der Ratssitzungen eingeführt werden, um Beratungen und Beschlüsse direkt nachvollziehbar zu machen.

Gerd Stüttgen unterstreicht die Bedeutung von Beteiligung und Transparenz: „Wer Vertrauen in kommunale Entscheidungen will, muss Informationen zugänglich machen und Fragen zulassen. Mit einer festen Einwohnerfragestunde und der Übertragung der Ratssitzungen schaffen wir klare, verlässliche Angebote für alle, die sich einbringen oder informieren möchten.“


Im Kreistag des Hochsauerlandkreises haben die Sauerländer Bürgerliste (SBL) und die Freie Wählergemeinschaft (FWG) eine gemeinsame Fraktion unter dem Namen „SBL / FWG“ gegründet. Mit dieser neuen Fraktion wollen beide Partner die kommenden fünf Jahre sozial, demokratisch und transparent gestalten – unabhängig, bürgernah und sachorientiert. Die Fraktion SBL / FWG setzt sich aus erfahrenen Politiker*innen verschiedener Fachrichtungen zusammen: Gerd Stüttgen (Dipl.-Verwaltungswirt), Annette Loos (Allgemeinmedizinerin) und Sebastian Vielhaber (Architekt).


SBL: Verkehrsspiegel für Gesmecke in Müschede

Die Verkehrssituation in Müschede hat SBL-Ratsmitglied Gerd Stüttgen in einem Antrag aufgegriffen. Wir dokumentieren das Schreiben:

Gerd Stüttgen, Ratsmitglied der FDP/SBL.

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, lieber Ralf,

bereits mit unten stehender E-Mail vom 02.03.21 nebst einiger Fotos habe ich unter 1. auf die Verkehrssituation in der Straße Gesmecke im OT Müschede aufmerksam gemacht und die Anbringung eines entsprechenden Spiegels an einem der vorhandenen Laternenmasten im Bereich der Häuser mit den Nrn. 8 und 10 angeregt.

Die Sache wurde am 25.05.21 unter TOP 13 in der Sitzung des BZA Müschede behandelt. Die Verwaltung hatte seinerzeit lapidar die Installation eines entsprechenden Verkehrsspiegels abgelehnt.

Leider hat sich die Verkehrssituation an der in Rede stehenden Stelle im Bereich der Häuser mit den Nrn. 8 und 10 bis heute nicht geändert! Im Gegenteil: In der letzten Woche ist es hier zu einem Beinahe-Unfall gekommen. Nur durch Glück kam kein Kind zu Schaden.

Ich bitte daher im Interesse der Verkehrsteilnehmenden, insbesondere der zahlreichen Kinder, an der besagten Stelle dringend einen Verkehrsspiegel zu installieren, um so die Verkehrssicherheit maßgeblich zu verbessern. Einige aktuelle Bilder habe ich zusätzlich zu den damaligen Bildern aus der E-Mail vom 02.03.21 noch beigefügt.

Für ein Gespräch oder einen Ortstermin stehe ich gerne zur Verfügung.

Wir alle sollten verhindern, dass erst ein Kind zu Schaden kommen muss, bevor wirklich Maßnahmen ergriffen werden!


Anfrage der SBL zu Inobhutnahme-Plätzen

SBL-Ratsmitglied Gerd Stüttgen hat eine Anfrage zur Arbeit der Jugendhilfe gestellt. Wir dokumentieren die Anfrage:

Gerd Stüttgen, Ratsmitglied der FDP/SBL.

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Bittner,

in der Ausgabe der Westfalenpost vom 07.06.2024 wurde unter der Überschrift „Inobhutnahmen: Lässt NRW zu viele Kinder in Problemfamilien?“ u. a. dargestellt, dass es in NRW an ausreichenden Einrichtungen fehlt, die Kinder und Jugendliche in Not- und Krisensituationen zeitnah aufnehmen können.

Aus diesem Grund haben wir folgende Fragen:

  1. Ist die Kooperationsvereinbarung zur Bereitstellung von Inobhutnahme-Plätzen mit den 2 weiteren städtischen Jugendämtern im Hochsauerlandkreis und dem Kreisjugendamt mittlerweile von allen Beteiligten unterschrieben worden?
  2. Konnte mittlerweile ein Träger gefunden werden, die der vereinbarten Plätze für Inobhutnahmen zur Verfügung stellen kann?
  3. Wenn nein, was sind die Gründe dafür?
  4. Wenn ja, ab wann können die Inobhutnahme-Plätze in Anspruch genommen werden?

Haushaltsrede unseres Ratsmitgliedes Gerd Stüttgen

Zum Haushaltsplan für die Stadt Arnsberg hat SBL Ratsmitglied eine vielbeachtete Rede gehalten. Hier dokumentieren wir seine Ausführungen.

Gerd Stüttgen, Ratsmitglied der FDP/SBL.

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, werte Kolleginnen und Kollegen, meine Damen und Herren,

der Doppelhaushalt 24/25 ist ein Mammutprojekt und setzt gerade im Bereich der Investitionen im Wesentlichen auf die richtigen Schwerpunkte. Ob er dazu in der Lage ist, einen wirksamen Beitrag zu einer bereits im Jahre 2030 klimaneutralen Stadt Arnsberg zu leisten darf bezweifelt werden. Wie im Übrigen auch die Erreichung des Ziels überhaupt angezweifelt werden darf.

Während sich Bund und Länder das überaus ehrgeizige und kaum realistische Ziel gesetzt haben, dass Deutschland schon 2038 klimaneutral wird, will Arnsberg es noch früher werden. Das hört sich gut an, aber daran fehlt mir der Glaube.

Klimaschutz, Kinder und Bildung, Verkehr, Sicherheit und soziales Miteinander sind in einer von Dauerkrisen geprägten Zeit nur einige der großen Herausforderungen, vor der auch wir als Stadt seit einiger Zeit, in der Gegenwart und auch zukünftig stehen bzw. stehen werden. Hinzukommen leere Kassen und eine Politik des Landes NRW, die vermuten lässt, dass man vom Konnexitätsprinzip in Düsseldorf noch nicht allzu vielgehört hat. Nicht unerwähnt seien die Wohnungsnot und der Migrationsdruck. Das alles ist nicht abschließend.

Ich habe stets dafür gekämpft, dass Bildung nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen darf und Bildung bereits im Vorschulalter beginnt. Dazu muss Sie auch gebührenfrei sein. Dieses Ziel verfolgen wir in Arnsberg richtigerweise schon seit vielen Jahren. Es jetzt nicht erneut anzugehen ist jedoch auch wieder nichts anderes als die Verschiebung auf den bereits hinlänglich bekannten „St. Nimmerleinstag“. Aber wahrscheinlich ist dies zzt. im Haushalt auch nicht darstellbar.

Gleiches gilt für einen besseren ÖPNV und eine andere Verkehrspolitik. Wenn es gelingen soll mehr Menschen vom eigenen Auto wegzuholen, bedarf es eines größeren Mutes.

Dass CDU und Grüne einen Antrag auf Errichtung einer Haushaltskommission gestellt haben, ist aus meiner Sicht nicht nur lächerlich, sondern auch nur so zu erklären, dass man Mittel für eigene, kostspielige und nicht haushalterisch gegenfinanzierte Anträge „freischaufeln“ will. Erst teure Dinge in Anträgen fordern und dann anschließend eine Sparkommission beantragen - geradezu grotesk. 

Da sich die Stadt Arnsberg seit 2010 in der Haushaltssicherung befand und seit 2016 als Stärkungspaktteilnehmer fungierte, haben CDU und Grünen ihre Verantwortung nicht wahrgenommen. Die Haushaltskommission hätte im Jahr 2010 bzw. 2011 eingerichtet werden müssen. Das ist ein Versäumnis von CDU und Grünen.

Es ist schon ein Schlag ins Gesicht von Rat und Verwaltung, die seit einigen Jahren mit Erfolg versuchen, die Haushalte dieser Stadt wieder einigermaßen ins Lot zu bekommen. Ein weiterer Baustein bei dem schwarz-grünen Versuch, Bürgermeister und Verwaltung zu diskreditieren. Dies umso mehr, als es seit Jahren einen Sanierungsstau ungeahnten Ausmaßes als Last der Vergangenheit sukzessive abzubauen gilt. Als Beispiel seien die in den vergangenen Jahren erfolgreich neu geschaffenen Kita-Plätze genannt. 

Aber wenn durch eine derartige Kommission weitergehende Steuererhöhungen vermieden werden können, soll es mir recht sein. 

Durch politische Taktiererei im Bereich der LSB ist wertvolle Zeit verloren gegangen. Zeit, die unsere Kinder gerne schon im Wasser verbracht hätten.

Auch sollten wir perspektivisch mit dem entsprechenden Elan und dem durchaus vorhandenen Elternwillen endlich den Mut haben, auch bei uns in Arnsberg eine Gesamtschule zu bilden. 52 von 53 Kreisen und Kreisfreien Städten haben mindestens zwei Gesamtschulen. Nur der HSK hat als einziger Kreis in NRW nicht mal eine Gesamtschule. Hier stünde es der größten Stadt im HSK gut zu Gesicht, endlich eine Vorreiterrolle zu übernehmen.

Lassen sich mich noch das Thema „Streaming von Ratssitzungen“ kurz ansprechen. Hierzu habe ich in der Vergangenheit schon eingehend ausgeführt. Man kann nicht einerseits Bürgerorientierung, Mitbestimmung und gelebte Demokratie sowie Transparenz immer wieder medienwirksam einfordern, dann aber den „Schwanz einziehen“, wenn es gerade um eine zukunftsweisende Entscheidung in diese Richtung geht.

Ich wünsche mir, dass dieses Haus spätestens ab der kommenden Ratsperiode endlich den notwendigen Mut aufbringt und die richtige zukunftsweisende Entscheidung trifft.

Alles in allem werde ich dem Doppelhaushalt trotz mancher Bedenken meine Zustimmung geben. Stimmt doch die Richtung, gerade bei den Investitionen in die Zukunft, in wesentlichen Teilen.